Existenzgründung im Web 2.0
Eine Existenzgründung im Web 2.0 ist attraktiv: Den Branchen Telekommunikation und Informationstechnologie geht es gut, die “Großen” des Web 2.0 wie You Tube oder Facebook zeigen, dass es lukrative Geschäftsmöglichkeiten im Internet gibt. Doch womit kann man hier eigentlich sein Geld verdienen? Zwei der häufigsten Formen werden in Folge vorgestellt.
Die beliebteste und häufigste Art, Geld im Web zu verdienen, ist das Aufschalten von Werbung auf Webseiten. Damit der Groschen auch rollt sind jedoch sehr hohe Besucherzahlen notwendig. Auch ist es notwendig, sich zu erkundigen, in welchen Themengebieten man mit seinen Beiträgen am ehesten punkten kann. Allerdings müssen es schon sehr stattliche Nutzerzahlen sein, um mit der Aufschaltung von Werbung ernsthaft Beträge zu verdienen.
Eine weitere Möglichkeit im Web 2.0 zu verdienen ist der Verkauf von Diensten. Beispiele dafür sind Xing, eine Seite die bekanntlich der Pflege von Geschäftskonakten dient, oder Stayfriends, eine Plattform auf der man alte Schulkollegen wiederfinden kann. Man bekommt als User zwar einen kostenlosen Zugang, wer alle Teile der Plattformen nutzen will, muss aber dafür bezahlen.
Ein weiterer typischer Dienst im Web ist es, Downloads anzubieten. Zum Beispiel punkten Online-Ratgeber und Dokument-Vorlagen in diesem Bereich. Der Kunde zahlt z. B. einen kleinen Betrag, um sich einen Mustervertrag herunterzuladen – das ist für ihn attraktiv da es weitaus weniger kostet als ein Anwalt.
Generell gilt: Wer an eine Existenzgründung im Web 2.0 denkt, muss unbedingt das nötige fachliche Know-How mitbringen. Dazu zählt, in der Software-Entwicklung ständig am Ball zu bleiben genauso wie zu wissen, wonach aktuell Nachfrage besteht. Im Weiteren ist das Internetrecht nach wie vor schwierig und komplex. Wer sich umfassend informiert, hat auf jeden Fall bessere Chancen auf den Erfolg einer Existenzgründung. Auch die Information rund um Fördermittel gehört zu den Vorbereitungen einer Gründung. So ist beispielsweise der Gründungszuschuss eine wichtige finanzielle Hilfe. Der Gründungszuschuss wird von den Arbeitsagenturen ausgezahlt – auch an diejenigen, die den Job selbst kündigen und eine Sperrfrist bekommen. Neunmonate Zahlungen machen den Gründungszuschuss dann so richtig attraktiv. Neben dem Gründungszuschuss kommt unter Umständen auch das Gründercoaching Deutschland in Frage und vieles mehr.
Autor/in: Andrea Claudia Delp, www.amaveo.de, info(at)amaveo.de
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