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Der Wunderbaum

Wenn eine Frau ein Kind erwartet und die Geburt unmittelbar bevorsteht, bekommt sie oft von der Hebamme zu Hause oder auch in der Klinik einen so genannten Wehencocktail gereicht. Der besteht aus Rizinusöl und ein bis zwei anderen Zutaten, die hauptsächlich dazu da sind, den Geschmack des Öls ein wenig zu verwässern. Gern werden zum Beispiel Sekt und Pfirsichsaft beigemischt, Sekt, weil er den Kreislauf anregt und entspannend wirkt, Pfirsichsaft, weil er dickflüssig ist und eine kräftige Frage hat. Wenn man erst nachher von dem Rizinusöl erfährt, muss man zugeben, dass man sich das schlimmer vorgestellt hätte. Das Gesundheits Wiki weiß, dass Rizinus ein wirksames Abführmittel ist.

Schon die alten Ägypter schätzten es als vielseitige Arzneipflanze, und auch heute noch findet es vielfach Verwendung in Chemie, Medizin, Pharmakologie und Kosmetik. Man kann sogar Hochleistungsmotoren damit schmieren, wie sie beispielsweise im Modellbau verwendet werden. Wie genau es im Wehencocktail wirkt, ist bis heute nicht klar erforscht, dass es aber hilft, die Wehen sanft einzuleiten, ist unbestritten. Wer unter rheumatischen Erkrankungen, Wetterfühligkeit oder Gicht leidet, kann mit einer Einreibung mit Rizinusöl Gelenkschmerz lindern. Die Frucht, aus der das Öl gewonnen wird, ist der Same des tropischen Wunderbaumes, der zu den Wolfsmilchgewächsen gehört. Aus seinen bohnenähnlichen Samen kann man auch ein sehr wirksames und gefährliches Gift herstellen, das Rizin, das durch den Regenschirmmord von 1978 eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Allgemein kann man sagen, dass der Wunderbaum zu den alten, bewährten und dennoch immer noch geheimnisvollen Medizinpflanzen gehört, über die sich genauer zu informieren auf keinen Fall ein Fehler ist, wenn man auf die Kraft der Natur bauen möchte. Ohne Hebamme oder ärztliche Begleitung sollte Rizinusöl niemals zum Einsatz kommen.

Akupunktur – Die fernöstliche Heilmethode

Akupunktur – Die fernöstliche Heilmethode

Die Definition von Akupunktur
Unter Akupunktur versteht man die gezielte Platzierung von etwa 3,5 cm langen Nadeln an den so genannten Meridianen, welche die Längsbahnen der Lebensenergien eines jeden Menschen exakt definieren. Eine bestimmte Erkrankung wird somit auf eine mehr oder weniger akute Störung dieser Energien zurückgeführt und kann durch eine Reaktivierung dieser unterbrochenen Energieflüssen effektiv behoben und geheilt werden. Dieser Schritt wird zudem durch eine schwache Ausübung von Druck oder eine jeweilige Erwärmung dieser Nadeln vollendet.

Die Verwendung von Akupunktur in der Schmerztherapie
Akupunktur ist nun bereits schon seit einigen Jahren in Deutschland durchweg etabliert und kann bereits zum jetzigen Zeitpunkt auf eine wahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Gestützt durch die Veröffentlichung der angesehenen Indikationsliste im Jahre 2003 von der Weltgesundheitsorganisation gilt das Anwendungsgebiet der Schmerztherapie als durchweg erfolgsversprechend. Bei auftretenden Schmerzen kann die besagte Akupunktur ein durchaus gelungene Alternative zu den herkömmlichen therapeutischen Möglichkeiten in entscheidendem Maß darstellen. Nach der benannten Indikationsliste können die entsprechenden Meridiane für die jeweiligen Körperregionen ermittelt und anschließend behandelt werden.

Die entsprechend behandelbaren Krankheitsbilder
Die möglichen Krankheitsbilder, welche mit Hilfe von Akupunktur effektiv behandelt werden können sind unter anderem sind eine akute Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Magengeschwüre, Schlafstörungen jeglicher Art, Bronchialasthma, neurologische Störungen nach einem Schlaganfall, zentrale Retinitis, muskuloskeletale Erkrankungen sowie Erkrankungen im Mundbereich. Somit gestaltet sich das mögliche Einsatzgebiet als sehr breit gefächert und verspricht einem relativ breiten Patientenkreis zu einer in den meisten Fällen vollständigen Genesung ihrer Beschwerden.

Die Erfolgsaussichten
Wie zuvor bereits kurz erwähnt, liegen die Erfolgsaussichten sehr gut, wobei dies keinerlei Garantie darstellt, jedem nur denkbaren Patienten helfen zu können. Ein behandelnder Arzt kann somit nicht vorab bereits die später eventuell eintretenden Erfolge versprechen, sondern muss vorab eine exakte Prüfung des vorliegenden Falls vornehmen. Diese zuvor benannte Diagnostik mit Hilfe von Methoden der Akupunktur kann ausschließlich in der Arztpraxis durchgeführt werden.

Die Höhe der Behandlungskosten sowie eventuelle Kostenübernahme
Selbstverständlich erhöht eine mögliche Akupunktur die eigentlich anfallenden Behandlungskosten, kann jedoch teilweise gewaltige Erfolge erzielen. Anfänglich wollten die gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Behandlungsmethoden der Akupunktur übernehmen, was sich jedoch mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses in Deutschland des 1. Januars 2007 grundlegend änderte. Seit dem werden die Krankheitsbilder von chronischen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder in den Knien als Schmerztherapie übernommen.

Das Wasserbett

Wasserbetten sind seit Jahrhunderten bekannt. Die ersten bekannten Arten von Wasserbetten waren mit Wasser gefüllte Tierhäute, schon aus dem Altertum nachgewiesen und von Griechen und Römern verwendet. Vorteil einer Wassermatratze ist das bequeme Liegen und der komfortable Schlafkomfort. Die Matratze ist in der Lage, sich ständig der Form des Körpers anzupassen. Der ganze Körper liegt perfekt auf. Es entstehen keine Druckpunkte für Schulter, Becken und Gelenke. Ein Schlaf der tief und ausruhend ist, ist somit möglich. Ein besonderes Highlight ist die Beheizbarkeit des Wasserbettes, was für entspannte Muskulatur und Wohlempfinden zu jeder Jahreszeit führt. Besonders für Schwangere und mit Muskelschmerzen geplagte zu empfehlen. Wasserbetten werden alle drei Monate gereinigt. Sie haben eine waschbare Auflage und erfüllen insgesamt hohe hygienische Ansprüche. Sie gelten als Allergiker und auch als Asthmatiker geeignet.

Wasserbetten werden seit vielen Jahren auch in der Medizin eingesetzt. Speziell bei Heilbehandlungen der Muskulatur und der Wirbelsäule gehören sie zum Standard. Wasserbetten kosten von den Anschaffungskosten her soviel wie ein normales hochwertiges Bett. Es gibt bei normalen Komplett-Betten ebenso viele Angebote und Qualitäten wie bei den Wasserbetten. Die recht lange Lebensdauer von etwa 15 Jahren zeigt sich aber als Kostenvorteil gegenüber einer herkömmlichen Matratze, die meist nach einem kürzeren Zeitraum gewechselt werden sollte. Wasserbetten können 200 kg wiegen. Die Deckenkonstruktion alter Häuser sollte geprüft werden. Es gibt unterschiedliche Wasserbetten, die sich unterscheiden in Art der Wassermatratze und im Aufbau.

Im Wesentlichen unterscheidet man in Softside Wasserbett und Hardside Wasserbett. Das Softside Wasserbett hat einen Rahmen aus Schaumstoff und keinen festen Rahmen aus Holz. So lässt es sich auch auf vorhandene Betten montieren, auch wenn es eine insgesamt schmalere Liegefläche hat. Das Hardside Wasserbett hat einen starken Rahmen aus Holz oder Metall und versorgt die Matratze mit einem stabilen Unterbau. Das System gilt aber inzwischen als veraltet. Die verschiedenen Matratzen bei Wasserbetten sind jeweils unterschiedlich in der Handhabung. So gibt es Abweichungen bei der Art der Befüllung, des Materials und auch der Stabilisierung.

Bei allen Wasserbettmatratzen gibt es Unterschiede in der Art der Befüllung, des Materials und der Stabilisierung. Die Stabilisierung nach heutigem Standard erfolgt mit Kammern, Vliesmatten und anderen Methoden.