Die Effektlacke
Die Effektlacke
Die Palette der Effektlacke ist sehr breit, der Preis richtet sich nach der Art des Effektlackes, dabei sind die Perlmuttlacke in der oberen Preisklasse zu finden.
Die Farbpalette der Perlmuttlacke geht über Perlschwarz bis hin zum Perlweiß, diese Art des Lackes ist in mehreren Arbeitsschritten zu verarbeiten und jede Farblage muss auch erst einmal austrocknen, der Profi nutzt dazu eine so genannte Trockenkammer, ein ebenso staubfreier Raum wie die schon erwähnte Spritzkammer, dort wird der Lack entsprechend schneller getrocknet als in normaler Luft, ebenso wird vermieden dass sich Stäube oder andere in der Luft befindlichen Teilchen auf den frischen Lack legen.
Ist die Trocknung vollendet, wird diese mindestens noch einmal wiederholt, wie alle Effektlacke, dazu gehört auch der Perlmuttlack, sind diese Art Lacke sehr empfindlich, um den wertvollen Lack vor äußeren und auch Umwelteinflüssen zu schützen, wird eine Konservierungsschicht in Form eines speziellen Klarlacks aufgetragen. Die Effektlackierung ist eine Speziallackierung, doch der Lack an sich ist nicht das teuerste daran, die vielen Arbeitsschritte treiben den Preis dafür durch die Arbeitszeit die der Lackierer aufwenden muss nach oben.
Es ist als ziemlich sicher anzunehmen, dass nicht jedes Auto es Wert ist einen solchen Speziallack zu tragen, meistens wird mit der Speziallackierung auch das Innenleben des Fahrzeugs getunt oder auch aufgemotzt, die Fahrzeuge die so veredelt werden sind in der Regel hochwertige Fahrzeuge der Oberklasse. Die Effektlacke die nicht zu den Perlmuttlacken gehören, sind im Lackpreis ein wenig niedriger aber nicht weniger aufwendig zu verarbeiten. Die Farbpalette der Effektlacke ist riesig, und reichen von normalen Farbverlauf Lacken, bis hin zu Metallic Lacken. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, der hat die Qual der Wahl, Metallic Lacke mit Goldanteil zählen dabei zu den Spitzenpreisen.
Aber auch normale Hochglanz oder Mattlacke können sehr edel aussehen, man kann diese auch mischen, das heißt ein Teil des Fahrzeugs kann mit Mattlack und ein anderer mit Hochglanzlack gespritzt sein, was wirklich sehr gut aussehen kann, aber wie sagt man so schön, gefallen erst macht schön. Und erlaubt ist was gefällt. Schlussendlich muss jeder selbst wissen was er mit dem Lieblingsgefährt anstellt. Schade ist dann nur, wenn der schöne Lack zerstört wird, man kann dann nur hoffen dass das Fahrzeug eine Garage als Unterkunft hat und der Fahrer umsichtig fährt.
Die Autolackpflege
Keine Neuigkeit ist, dass das Auto des Deutschen liebstes Kind ist. Damit dieses Kind auch immer in hellem Lichte strahlt, ist die Pflege des Autolackes für die äußere Optik und Lebensdauer des Lackes unabdingbar.
Eine regelmäßige Autolackpflege trägt zur höheren Sicherheit der Fahrzeuginsassen bei, da wissenschaftliche Studien bewiesen haben, dass ein sauberes Auto 4 Sekunden eher wahr genommen wird. Sekunden, die manches Mal bereits über Leben oder Tod entscheiden.
Umwelteinflüsse und häufiges Waschen in der Waschanlage lassen den Autolack stumpf werden. Mit einer regelmäßigen Autolackpflege wirkt man dem langfristig entgegen. Der positive Nebeneffekt ist eine Werterhaltung des Fahrzeuges und dadurch ein höherer Wiederverkaufswert.
Autolack ist nur wenige Millimeter dick, schützt die Fahrzeugkarrosserie vor Wind, Wetter, Feuchtigkeit und Steinschlag. Genauso wie unsere Haut mit Sonnencreme vor schädlichen Sonnebrand geschützt wird, schützt die Autolackpflege den Lack vor vorzeitigen Ermüdungserscheinungen.
Zwei verschiedene Systeme bilden die Grundlagen des Autolackes. Nitrolacke, Alkydharz-Lacke sind sogenannte Einkomponentenlacke, trocknen an der Luft und härten aus.
Widerstandsfähiger und daher deutlich besser sind Zweikomponenten Lacke, die mit Zugabe von Bindemitteln trocknen.
In der Regel besteht der Autolack aus vier hauchdünnen Schichten, die aus Grundierung, Füllung, Pigmentlack und Klarlack bestehen.
Die Autolackpflege sorgt in erster Linie für den Erhalt der äußersten Schutzschicht.
Eine breitgefächerte Palette an Produkten für die Autopflege erhalten Sie z. B. im Ebay-Shop oder bei Amazon.
Als Vorbereitung auf eine gründliche Autolackpflege sollte das zu behandelnde Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Um keine weiteren Schäden am Lack hervorzurufen, sind Hochdrucksysteme empfehlenswert. Mit einem Mikrofasertuch können Reinigungsarbeiten vorgenommen werden.
Produkte auf Nanotechnologien werben mit einer Autolackpflege ohne Wasser.
Ein Mehrkomponentengemisch reinigt das Fahrzeug nicht nur, sondern versiegelt und pflegt gleichzeitig.
Winzige Nanoteilchen legen sich auf den Lack und verschließen die Poren. Gleichzeitig entwickelt sich bedingt durch die verschiedenen Komponenten, eine wasserabweisende, Teer-, Harz- und Fettstoffe abweisende Oberflächenstruktur.
Der Vorteil dieser Reinigungsart ist, dass der Autolack schonend und sanft gereinigt und gepflegt wird.
Wer es lieber herkömmlich mag, wird sich nach wie vor nach der Autowäsche der kleinen, kaum sichtbaren Kratzer widmen.
So lange Kratzer nur in der Klarlackschicht sind, reicht es sie mit einer Schleifpaste zu behandeln.
Äußerste Vorsicht und Fingerspitzengefühl sind hier vonnöten, nicht dass anschließend noch größere Schäden im Lack sind.
Handelsübliche Hartwachse, die ebenfalls die Konsistenz einer Paste besitzen, stellen den nachfolgenden Arbeitsschritt in der Autolackpflege dar.
Der im Hartwachs enthaltene Anteil an Carnauba-Wachs ist bekannt für seine lang anhaltende Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse sowie seinen hohen Glanzeffekt.
Für tiefere Kratzer und zur Wiederherstellung einer makellosen Lackoberfläche bietet sich die Teflonpolitur an. Sie ist eine Autolackpflege mit intensiven Langzeitschutz und für alle gängigen Autolacke anwendbar.
Alle die hier vorgestellten Produkte sind in der Werkstatt sowie im Internet erhältlich.