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Vor der Beantragung der GmbH sollte jeder Geschäftsführer die eigene Haftung sehr genau prüfen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Auf diese vier Worte begründen Geschäftsführer ihre eigene Zukunft mit der Beantragung der Insolvenz vor dem zuständigen Amtsgericht. Doch jeder der bereits einmal Erfahrungen mit deutschen Gesetzen gesammelt hat, weiß aus eigener Erfahrung, dass die eigene Haftung mitunter nicht immer mit dem eigenen Schuldbewusstsein übereinstimmt. Ein Geschäftsführer muss sich daher nicht unbedingt bewusst sein eine Insolvenzverschleppung begangen zu haben, um sich dieses Wirtschaftsdeliktes schuldig zu machen. Ist der Schuldspruch vor Gericht mit einer Geldstrafe verbunden, stammt diese Summe natürlich aus der eigenen Tasche und kann nicht aus der GmbH entnommen werden. Da es mit dem Zeitpunkt der Unterschrift zu spät ist die Justiz aus der Insolvenz herauszuhalten, sollte vorher ein erfahrener Unternehmensberater kontaktiert werden. Dieser weiß über die persönlichen Konsequenzen für den Geschäftsführer ebenso gut Bescheid als auch über alle zur Verfügung stehenden Alternativen, um diese Unterschrift erst gar nicht leisten zu müssen.

Die Insolvenzverschleppung ist längst nicht das einzige Risiko für die persönliche Haftung

Sich nur des Risikos einer Insolvenzverschleppung durch das bloße zu späte Beantragen der Insolvenz bewusst zu sein, ist oftmals nur eine Seite der Medaille. Die zweite Gefahr besteht bei der genauen Prüfung der Bücher und Unterlagen. Hier auf einen Insolvenzverwalter zu treffen, der die Prüfung nicht so genau nimmt wäre eher als ein glücklicher Zufall zu bezeichnen. In der Realität prüfen die vom Gericht mit dieser Aufgabe vertrauten Personen bis auf den Cent genau wofür die Einnahmen verwenden wurde. Fehlbeträge zu entdecken und auch detektivischen Spürsinn an den Tag zulegen gehört zu den täglichen Aufgaben im Leben eines Insolvenzverwalters. Wer Gelder aus der GmbH abgezweigt hat, um selbst finanziell für die Zeit der Insolvenz bessergestellt zu sein, muss sich daher nicht wundern sich schon bald Befragungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft unterziehen zu müssen.

Ein Geschäftsführer kann nicht zu den eigenen Gläubigern zählen

Ein weiterer Punkt, der im Fall der Insolvenz gerne vergessen wird, sind privat aufgenommene Beträge, die in die GmbH gesteckt wurden. Unabhängig, ob es sich um Kredite handelt oder der eigenen Altersvorsorge entstammte, kann dies in der Insolvenz nicht geltend gemacht werden. Den Zahlungsverpflichtungen muss der Geschäftsführer somit weiterhin nachkommen. Es ist daher mehr als ratsam es nicht zu diesem Punkt kommen zu lassen, sondern auch kurz vor Beantragung der Insolvenz das rettende Ufer des Verkaufs oder der Löschung der GmbH zu erreichen. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit Infos zum Thema GmbH Insolvenz anmelden.