Das Wasserbett
Wasserbetten sind seit Jahrhunderten bekannt. Die ersten bekannten Arten von Wasserbetten waren mit Wasser gefüllte Tierhäute, schon aus dem Altertum nachgewiesen und von Griechen und Römern verwendet. Vorteil einer Wassermatratze ist das bequeme Liegen und der komfortable Schlafkomfort. Die Matratze ist in der Lage, sich ständig der Form des Körpers anzupassen. Der ganze Körper liegt perfekt auf. Es entstehen keine Druckpunkte für Schulter, Becken und Gelenke. Ein Schlaf der tief und ausruhend ist, ist somit möglich. Ein besonderes Highlight ist die Beheizbarkeit des Wasserbettes, was für entspannte Muskulatur und Wohlempfinden zu jeder Jahreszeit führt. Besonders für Schwangere und mit Muskelschmerzen geplagte zu empfehlen. Wasserbetten werden alle drei Monate gereinigt. Sie haben eine waschbare Auflage und erfüllen insgesamt hohe hygienische Ansprüche. Sie gelten als Allergiker und auch als Asthmatiker geeignet.
Wasserbetten werden seit vielen Jahren auch in der Medizin eingesetzt. Speziell bei Heilbehandlungen der Muskulatur und der Wirbelsäule gehören sie zum Standard. Wasserbetten kosten von den Anschaffungskosten her soviel wie ein normales hochwertiges Bett. Es gibt bei normalen Komplett-Betten ebenso viele Angebote und Qualitäten wie bei den Wasserbetten. Die recht lange Lebensdauer von etwa 15 Jahren zeigt sich aber als Kostenvorteil gegenüber einer herkömmlichen Matratze, die meist nach einem kürzeren Zeitraum gewechselt werden sollte. Wasserbetten können 200 kg wiegen. Die Deckenkonstruktion alter Häuser sollte geprüft werden. Es gibt unterschiedliche Wasserbetten, die sich unterscheiden in Art der Wassermatratze und im Aufbau.
Im Wesentlichen unterscheidet man in Softside Wasserbett und Hardside Wasserbett. Das Softside Wasserbett hat einen Rahmen aus Schaumstoff und keinen festen Rahmen aus Holz. So lässt es sich auch auf vorhandene Betten montieren, auch wenn es eine insgesamt schmalere Liegefläche hat. Das Hardside Wasserbett hat einen starken Rahmen aus Holz oder Metall und versorgt die Matratze mit einem stabilen Unterbau. Das System gilt aber inzwischen als veraltet. Die verschiedenen Matratzen bei Wasserbetten sind jeweils unterschiedlich in der Handhabung. So gibt es Abweichungen bei der Art der Befüllung, des Materials und auch der Stabilisierung.
Bei allen Wasserbettmatratzen gibt es Unterschiede in der Art der Befüllung, des Materials und der Stabilisierung. Die Stabilisierung nach heutigem Standard erfolgt mit Kammern, Vliesmatten und anderen Methoden.
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